Mesh in Sight
Unter dem Titel "Mesh in Sight" erarbeiten Partner aus Industrie, Universität und Klinik an einem innovativen Konzept zur Sichtbarmachung von Netzimplantaten mittels Nanopartikeln. Weltweit werden ca 1,5 Mio. textile Strukturen, sog. "Meshes" zur Verstärkung von z.B. Bindegeweben oder Muskulatur eingesetzt. Bei Einsatz der "Meshes" kommt es in 10-30% zu operativen Eingriffen aufgrund von Rezidiven oder Komplikationen. In wie weit die eingesetzten Implantate Grund für die erneuten Operationen sind, kann präoperativ bis heute nicht durch bildgebende Darstellung kontrolliert und geklärt werden. Ebenso ist eine ausführliche Planung mittels Bildgebung des erneuten anstehenden Eingriffes nicht möglich.
Ziel des Projektes ist nun, durch Einlagerung von Nanopartikeln in den Meshfaden, ein daraus gewebtes textiles Implantat im MRT sichtbar zu machen und somit eine langfristige nicht invasive Kontrolle des Implantates im Körper zu ermöglichen.


